Inside The Candy Decay Apartment wall art print, a pink plant filled room packed with pop culture references, an example of maximalist decor

Was ist maximalistische Deko? Ein Style Guide für More Is More Zimmer

Claudia Schmidt

Kleiner Hinweis: Dieser Shop wird auf Englisch geschrieben. Die deutschen Fassungen der Journal-Artikel sind Übersetzungen, deshalb kann sich hier und da mal ein Fehler oder eine holprige Formulierung einschleichen. Wenn dir etwas auffällt, schreib es mir gern.

Maximalismus wird gern als Gegenteil von Minimalismus beschrieben, und das stimmt, hilft aber wenig. Der bessere Gedanke ist dieser: Minimalismus fragt, was du weglassen kannst, Maximalismus fragt, was du wirklich liebst, und stellt dann alles davon gleichzeitig aus.

Maximalistisch heißt nicht chaotisch

Ein vollgepacktes Zimmer und ein unaufgeräumtes Zimmer sind nicht dasselbe. Unaufgeräumt ist unabsichtlich, Dinge stapeln sich, weil niemand entschieden hat, wo sie hingehören. Maximalistisch sind hundert bewusste Entscheidungen übereinander: knallige Farbe, geschichtete Muster, Sammlungen, die gezeigt statt versteckt werden, und eine Wand, die genau erzählt, wer hier wohnt. Die Fülle ist der Punkt, kein Zufall.

Inside The Candy Decay Apartment Wandbild, ein rosa Pflanzenzimmer voller Popkultur-Anspielungen

"Inside The Candy Decay Apartment" ist im Grunde ein maximalistisches Moodboard, gemalt auf eine einzige Fläche: Pflanzen, Popkultur, Tauben und in jeder Ecke Farbe, nichts absichtlich leer gelassen.

Wo das Verlangen herkommt

Für viele Menschen ist die Lust auf mehr Farbe und mehr Detail keine reine Geschmacksfrage. Über die ADHS-Seite dieses Verlangens habe ich in Mehr ist mehr: warum ADHS-Gehirne ein bisschen zu viel lieben geschrieben, und über das eigentliche Farbsystem, das aus hundert Farben kein Rauschen macht, in Warum ich 100+ Farben in ein Bild packen kann. Maximalistische Deko folgt genau derselben Logik wie ein maximalistisches Bild: Lautes braucht Struktur, keine Zurückhaltung.

Wie du anfängst

Such dir ein Stück aus, das du wirklich mehr liebst als alles andere im Raum, und lass es die Farbpalette bestimmen, statt einem vorgegebenen Farbschema zu folgen. Von dort aus fügst du hinzu, statt wegzunehmen: ein zweites Wandbild, ein gemustertes Textil, eine kleine Sammlung, die du sowieso schon besitzt, aber bisher in einer Schublade versteckt hast. Ein maximalistisches Zimmer entsteht mit der Zeit in Schichten, nicht bei einem einzigen Einkaufstrip.

Cloudy with the Chance of Frogs Wandbild, ein maximalistisches buntes surreales Froschbild

Wenn du ein Stück zum Anfangen suchst: Die komplette Wandbild-Kollektion setzt stark auf maximalistische Farbe und Detail. Und wenn das Zimmer für dich selbst ist statt für ein Geschenk, ist Kunst für dich selbst kaufen auch hier ausdrücklich erlaubt.

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