Was ist dopamine decor? Der Farbtrend hinter Feel Good Zimmern
Claudia SchmidtTeilen
Kleiner Hinweis: Dieser Shop wird auf Englisch geschrieben. Die deutschen Fassungen der Journal-Artikel sind Übersetzungen, deshalb kann sich hier und da mal ein Fehler oder eine holprige Formulierung einschleichen. Wenn dir etwas auffällt, schreib es mir gern.
Du hast den Begriff dopamine decor wahrscheinlich schon gesehen, manchmal auch dopamine design genannt, oder dopamine art, wenn es um die Bilder an der Wand geht statt um den ganzen Raum. Alle drei meinen dieselbe Grundidee: Farbe wählen, weil sie ein Gefühl auslöst, nicht nur, weil sie passt.
Woher der Begriff kommt
Dopamine decor ist aus dopamine dressing entstanden, der Idee, dass das Tragen von Farben, die du wirklich liebst, deine Stimmung heben kann. Überträgst du dieselbe Logik auf einen Raum, bekommst du dopamine decor: gesättigte Farbe, verspielte Muster und persönliche, fröhliche Objekte, gewählt genau deshalb, weil sie beim Reinkommen etwas in dir auslösen.

"Cheesy Romance" bringt den ganzen Trend ziemlich gut auf den Punkt: rosa, warm, ein bisschen albern, und richtig schön anzusehen.
Die tatsächliche Wissenschaft ist etwas bescheidener als der Name vermuten lässt
Farbe allein flutet dein Gehirn nicht mit Dopamin, so wie der Name es nahelegt, und das sage ich lieber ehrlich, statt es zu übertreiben. Was sich aber zu halten scheint: Wie viel Reiz ein Raum liefert, spielt eine Rolle. Für viele Menschen, besonders für die ADHS-Gehirne, über die ich in Mehr ist mehr geschrieben habe, fühlt sich ein leiser, gedeckter Raum eher reizarm an als beruhigend. Dopamine decor ist im Grunde nur die Erlaubnis, einen Raum zu gestalten, der zu dem Reizlevel passt, das dein Gehirn tatsächlich will.
Wo dopamine art reinpasst

Wandbilder sind einer der einfachsten Einstiege in diesen Trend, weil du dafür weder Wände streichen noch Möbel austauschen musst. Ein einzelnes gesättigtes Wandbild, wie "Ocean Dropout" oben, gibt einem Raum einen Farbschub ohne komplette Renovierung. Wenn du schon weißt, dass du auf sich wiederholende, gesättigte Muster reagierst, geht mein Beitrag Stimming mit Farbe genauer darauf ein, warum das funktioniert.
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